Tagesseminar

08. Dezember 2020

Häusliche Krisensituationen in der ambulanten spitalexternen Pflege erkennen Menschen vor Krisen bewahren und in Krisen unterstützen Interventionen zur Prävention und zum professionellen Umgang mit häuslichen Krisen

 

Fachpflegende treffen in der ambulanten spitalexternen Pflege immer wieder auf Menschen, die sich in akuten oder langwierigen Krisensituationen befinden. Menschen in diesen Krisen zu fördern und zu unterstützen gehört zu den herausforderndsten Aufgaben in der ambulanten Pflege. Die Frage, welches die Hauptkrisen aus Sicht der ambulanten Pflege sind, hat ein Forschungsteam um André Fringer anschaulich beantwortet und ein Inventar für die Sensibilisierung gegenüber und den Umgang mit häuslichen Krisen entwickelt. Präsentiert werden die fünf häufigsten häuslichen Krisensituationen Terminal- und Finalphase, Auffinden einer Person in einer Notfallsituation, Einsamkeit und soziale Isolation, Grenzen pflegender Angehöriger und Beziehungsgestaltung im häuslichen Pflegearrangement. Sie erwerben neben Wissen zur Situation von betreuenden Angehörigen in der Schweiz insbesondere profunde und praktikable Kenntnisse über Interventionen zur Prävention und zum professionellen Umgang mit häuslichen Krisensituationen und um Menschen vor Krisen zu bewahren und in Krisen zu unterstützen und zu beraten.

 

Inhalte

  • Aktuelles Wissen zu betreuenden Angehörigen in der Schweiz

  • Grundlagenwissen zu Einstiegssituation und Krisenentwicklung betreuender Angehöriger

  • Reflexion zur Rollenentwicklung betreuender und pflegender Angehöriger (Dynamisches Modell der Entwicklung betreuender Angehöriger)

  • Kennzeichen und Dimensionen von häuslichen Krisensituationen,

  • Erkennung und Umgang allgemein von Krisen

  • Identifikation und Intervention im Umgang mit den fünf Hauptkrisen

  • Wissen im Umgang mit den fünf Hauptkrisen:

    • Terminal- und Finalphase als Krise

    • Auffinden einer Person in einer Notfallsituation als Krise

    • Einsamkeit und soziale Isolation als Krise

    • Grenzen pflegender Angehöriger als Krise und Beziehungsgestaltung als Krise

  • Grenzen und Möglichkeiten von Interventionen und Instrumenten im Umgang mit Krisen

  • Analyse, wann eine häusliche Krisensituation zu einer Krise von Profis/Leistungsanbietern wird

  • Workshop Interventionsentwicklung zu den fünf Hauptkrisen

  • Prävention häuslicher Krisensituationen betreuender und pflegender Angehöriger

  • Kennenlernen der Triage zur Nutzung von Assessmentinstrumente für Betroffene und Profis

 

Leitung

  • Prof. Dr. André Fringer, Studiengangleitung (Co-Leiter) MSc Pflege, Leitung (Co-Leiter) Forschungsstelle Pflegewissenschaft, ZHAW Gesundheit, Institut für Pflege, Winterthur

Zielgruppe

  • Dipl. Pflegefachpersonen und weitere interessierte Fachpersonen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen

  • Leiterinnen und Leiter von ambulanten und intermediären Institutionen in der Altersversorgung

 

Organisation

Datum: 8.12.2020

Zeit: 08:30 bis 16:30 Uhr

Ort: Zürich, nahe Hauptbahnhof

Kosten: CHF 380

Abschluss: Zertifikat

Anmeldeschluss: 25. November 2020

 

Agenda

12.11.2020

Behörden II

27.11.2020

Behörden I

08.12.2020

Häusliche Krisensituationen

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Allgemeine Geschäftsbedingungen AGB

 

Anmeldung und Abmeldungen

Die Anmeldung erfolgt mit dem Anmeldeformular oder via Email und ist für die Kursteilnehmenden verbindlich. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Einganges berücksichtigt und bestätigt. Bis spätestens 5 Tage vor Kursbeginn erfolgt eine Einladung, die an die in der Anmeldung genannte Adresse verschickt wird und die genauen Kurszeiten und die Angaben zum Kursort enthält. Eine Abmeldung hat schriftlich zu erfolgen an: Maja Nagel Dettling, Binzstrasse 51, 8712 oder via Email: m.nagel@bluewin.ch. Für eine Abmeldung innerhalb von 10 Tagen vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von CHF 100.- in Rechnung gestellt.

Innovative Weiterbildungen in der Alters- und Spitexarbeit

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